Tag 9: Aufbruch Richtung Wattenmeer

Die kleinen Füße wachen um 5 Uhr morgens auf, der Gang zur Toilette bei kuscheligen 4 Grad wird belohnt mit einem Sonnenaufgang bei fast klarem Himmel. Da könnte man fast vergessen, dass einem die beflipflopten Füße fast abfrieren.

So eine Standheizung ist schon Gold wert – noch einmal kurz die Augen zumachen… Zack, und plötzlich ist es 9 Uhr. Wir haben fatalerweise auf diesem Campingplatz bis 14 Uhr Zeit auszuchecken, daher sandeln wir herum und frühstücken in Ruhe, während wir überlegen wo es als Nächstes hingeht.

Es gibt im Wattenmeer eine Insel namens Mandø, die man nur bei Ebbe auf einem Kiesweg erreicht. Auf einer Insel übernachten, abgeschnitten vom Festland? Klingt gut! Also anrufen und erfahren, dass der Weg nur bis 12 Uhr mittags befahrbar ist. Schaffen wir nicht… Gut, dann also erst morgen, daher Zwischenstopp in Ballum, inmitten von Wald und Wiesen.

Spaziergang zum Meer wird spontan wegen Regen, Hagel und Sturmböen ad acta gelegt. Dafür schmeckt die aufgebackene Tiefkühlpizza vom Campingplatz umso besser, wenn man beim Essen das fiese Wetter von drinnen betrachtet und sich von der Standheizung wärmen lässt.

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