Tag 23: Feiertag in Norwegen

Heute schlafen wir bei Freunden in Oslo und Mitty steht einsam herum und wartet darauf, dass es morgen weitergeht.

Wir dagegen genießen erstmal die norwegische Tradition des 17. Mai (Nationalfeiertag) und starten mit einem gemeinsamen Frühstück in den Tag.

So gestärkt brechen wir Richtung königlichem Schloss und Innenstadt Oslos auf. Man merkt zusehends, dass es voll werden wird. Und wer hier ein Trinkspiel wie „bei jeder norwegischen Flagge einen Schnapps trinken“ plant, dem sei dringend davon abgeraten. Es sind viele unterwegs!

Auffallend ist die Kleidung. Die meisten sind in typisch norwegischer Tracht (Bunad) und in Kleid und Anzug unterwegs. Man kleidet sich sehr gut zum Feiertag. Und die Nationalfarben dürfen nicht fehlen! Egal ob Fahne oder Anstecker, wichtig ist, dass man etwas hat.

Wir begegnen auf unserem Weg oft Bussen mit lauter Musik. Das sind die sogenannten „Russautos“, bzw. Busse.

Hintergrund ist die Russfeier, die am 17. Mai Ihren Höhepunkt findet.

Diese Dinger sind nicht zu übersehen, denn die Partymusik aus dem Innern tönt auch über Lautsprecher nach draußen. Und es ist eine FETTE Anlage. So fett, dass die Busse teilweise ihre eigenen Stromgeneratoren auf Anhängern hinter sich herziehen.

Auf diesem Foto sieht man Frau W., einen Bus zur Absperrung, Publikum und einen Ausschnitt der Parade. Es geht dann weiter zum Schloss, einmal zuwinken bitte!

Wenn man mit dem Rücken zur Königsfamilie die Straße (Karl Johans Gate) herunterblickt, dann wird einem erst bewusst wie viele Menschen hier sind.

Banksy hat auch kurz vorbei geschaut.

Die Parade ist dann gegen 14 Uhr zu Ende und wir brauchen eine kleine Stärkung. Wobei das gar nicht so einfach ist, denn ganz Oslo, inkl. Besuchern von extern sind unterwegs. Wir finden ein kleines Kaffee. Für mich toll, denn ich trage die schlafenden kleinen Füße die ganze Zeit durch die Gegend – Zeit für eine Pause.

Danach fahren wir wieder zu unseren Freunden nach Hause. Und die neu gekaufte Babydecke macht sich bezahlt: die kleinen Füße drehen sich! Ein großer Schritt, ähm, Dreher für uns alle! Frau W. teilt den kleinen Füßen auch gleich das nächste Ziel mit: krabbeln. Aber das dauert dann noch ein wenig.

Am Abend grillen wir und es gibt noch einen wahnsinnig leckeren Nachtisch namens Pavlova. Im Prinzip nur ein Berg aus Meringue, geschlagener Sahne und Beeren. Ein Traum.

Für die schlanke Linie nicht unbedingt geeignet. Aber da wir viel gelaufen sind, durchaus verdient. Und diejenigen, die getragen wurden, haben sowieso nichts abbekommen. Also alles gut.

Das war ein schöner Feiertag. Gerne wieder!

Heute keine Kilometer gefahren. Nur gelaufen.

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