Tag 36: Odyssee zu den Lofoten

Der Wecker sollte um sieben klingeln. Was eh schon viel zu früh ist. Gegen vier sind wir aber alle wach und können auch irgendwie nicht so richtig schlafen. Na, dann können wir doch eigentlich auch direkt los, oder?

Gesagt getan. Um viertel vor fünf sind wir schon auf der Straße. Beeindruckendes Lichtspiel, Regen, Hagel, Schnee, hell und dunkel. Irgendwie ist da alles dabei.

Dann noch ein Fuchs am Wegesrand, also alles gut. Und ja, er lebte und war nicht an- oder überfahren.

Um viertel vor sieben erreichen wir dann auch schon die Fähre. Die ca. 13:00 Uhr fährt.

Da wir nicht mehr vorbuchen konnten, darf man sich in eine Schlange stellen und Daumen drücken. Das sollte aber funktionieren, da vor uns nur ein einziges Auto ist.

Gegen elf Uhr regt sich was an der Fähre. Frau W. fragt auch direkt nach, ob wir (wir stehen ja ziemlich weit vorne (2. Position)) bei den nicht-Reservierungen drauf kommen. Antwort „klar“. Und dann fahren immer mehr und mehr Autos über die Reservierungslinie rein. Irgendwann wird es uns mulmig und ich frage die Einweiserin. Aussage: „um 21:00 Uhr geht die nächste Fähre, für euch besteht keine Chance mehr für dieses Schiff!“ Bitte was!?

Frau W. macht sich mit den in eine Decke gewickelten, schlafenden kleinen Füßen auf den Weg. Es wird diskutiert. Wir stehen alle draußen rum und harren der Dinge. Und sind ein wenig hilflos, weil wir den kleinen Füßen das am Abend nicht zumuten wollen. Und immerhin stehen wir hier schon seit 6 Stunden.

Dann die Erleichterung: Order vom Kapitän, wir können mit! Sehr cool!! Wir sind uns sicher, das war der Baby-Bonus.

An Bord lassen wir uns nieder und schlafen ein wenig. Ich mache ein paar Fotos, die kleinen Füße schauen sich um, schlafen und spielen abwechselnd.

Um 16 Uhr macht der Kiosk wieder auf – wir wollen noch Burger essen. Fähre soll ja so gegen 17 Uhr anlegen. Gegen 16:30 die Durchsage, wir sind quasi da und alle sollen zu ihren Autos gehen. Naja, den Burger haben wir gerade so geschafft. Die Pommes von Frau W. bleiben ungegessen an Bord. Irgendwie werden wir mit dieser Fähre nicht mehr warm.

In Lofoten nehmen wir direkt den Campingplatz in Moskenes. Aber wir bleiben nur kurz. Wir wollen noch an den äußeren Zipfel zu einem Aussichtspunkt. Lohnt sich!

Am Platz zurück machen wir im Mitty klar Schiff. Und dann geht es auch schon Richtung Bett. Den kleinen Füßen merkt man den Tag an: viele neue Eindrücke, wenig Schlaf und die Eltern ein wenig genervt. Das muss verarbeitet werden. Da darf man also auch ein wenig schreien. Ist dann aber auch bald alles wieder gut.

Noch schnell Bilder draußen machen, bevor es dunkel wird. 🙂

Kilometer heute: 142

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