Tag 44: auffüllen und weiter

Die Nacht war ok. Gegen fünf Uhr morgens haben Besucher der Plattform eine Drohne fliegen lassen. Die sind schon ganz schön laut. Aber es war auch sonnig und man hatte eine klare Sicht auf Fjord und Berge. Also irgendwie verständlich. Aber fünf Uhr?!

Das zweite Aufwachen beginnt dann mit Regen. War so nicht bestellt. Und auch nicht vorausgesagt. Aber gut. Wir frühstücken im Auto, die anderen sechs Füße ebenso bei sich. Ja, unsere Wege haben sich seit ein paar Tagen sehr überschnitten. Rhythmus und Art passt perfekt. Jetzt trennen wir uns aber erstmal, denn wir stoppen heute nochmal auf Senja und die anderen drei nehmen die Fähre nach Tromsø. Das ist bei uns erst einen Tag später dran.

Beim Kaffee kochen passiert das unvermeidliche: die Gasflasche ist nach insgesamt ca. 65 Übernachtungen leer. Heute steht also ein Tag der Versorgung an: Wäsche waschen, Wasser auffüllen, duschen (wobei das gestern mehr als ausreichend war), aufräumen und Gasflasche tauschen. Also wird der Campingplatz hier auf Senja angesteuert. Der ist noch nicht in der Saison angekommen. Vieles wird renoviert. Macht aber nichts. Es ist nicht viel los. Gut für mich.

Denn ich habe um 15 Uhr einen Online-Workshop (Business Model Canvas). Da ist eine ordentliche Internetleitung wichtig. Also noch ein Argument für den Campingplatz.

Vorher treffen wir aber an der Fähre zufällig die anderen sechs Füße wieder. Wir sind zu weit gefahren, wissen aber jetzt, wo die Fähre ablegt. Morgen ist also Tromsø fällig und wartet bestimmt schon auf uns!

Gegen 13:45 Uhr kommen wir am Campingplatz an. Die kleinen Füße und Frau W. gehen nach oben, damit ich an mein ganzes Arbeitsmaterial komme. Werde den Online-Workshop heute draußen durchführen. Wetter ist warm, aber es sieht nach Regen aus. Markise raus, Laken aufgehängt und das Material hingestellt. Und ja, es fängt auch direkt zu tröpfeln an. Internet ist ok. Könnte besser sein. Und die Kameras sind auch nicht auf das Wetter eingestellt. Weiß aber, was ich beim nächsten Mal verändern muss (mehr Licht).

Nach dem Workshop räume ich auf, fülle nach, putze, räume hin und her. Die kleinen Füße und Frau W. beschäftigen sich weiter, bzw. Die kleinen Füße halten Frau W. ziemlich auf Trapp. Da scheinen ein paar neue Features dazugekommen zu sein. Mindestens eine neue Tondatei wurde eingespielt.

Die Zeit verfliegt und es wird, aufgrund einer nervenden Waschsituation (jeweils eine Waschmaschine und Trockner – die nicht parallel betrieben werden können, weil zu wenig Strom) immer später. Wollte eigentlich kochen. Es gibt aber an der Rezeption Burger. Hatten wir zwar gestern, wollen wir trotzdem. Sind auch ganz ok. Wir hatten Hunger.

Die kleinen Füße begreifen bis um zehn Uhr nicht, dass es dann doch mal Schlafenszeit wäre. Ist halt doch ganz schön hell. (Sieht auf den Fotos nicht annähernd so hell aus, wie es tatsächlich ist)

Kurz vor elf geht es dann aber. Na, mal sehen, wie diese Nacht wird.

Gefahrene Kilometer heute: 50

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s