Tag 60: schon wieder keine Pfannkuchen

Ach ja, wir wachen das erste Mal gegen halb sieben auf. Die kleinen Füße sind wach, wir nicht. Oh, das bedeutet kurz das obligatorische spielen, brabbeln, drehen, robben, quieken und lachen. Und weiterschlafen. Bis kurz vor zehn.

Wetter ist wolkig, aber trocken. Mit immer mal wieder aufblendender Sonne. Wir sind am Hafen immer noch alleine. Sehr schön. Also in Ruhe frühstücken – Brot ohne Sirup. Ein Traum.

Gegen 12:15 Uhr sind wir fertig und brechen auf. Nicht so weit. Kurzer Halt an der Tankstelle, Reifendruck prüfen. Dann geht es los Richtung Stavanger.

Wir biegen hier und da von der Route (E39) ab und fahren beispielsweise nach Haugesund. Sehr interessanter Ort aus industrieller Schifffahrt, kleinen bunten Häuschen und netten Gässchen. Hier würden wir mal gerne unter der Woche flanieren. Sonntags wirken die meisten Städte ziemlich leer.

Wir nehmen die Fähre (folgen also wieder der E39) und haben uns ein kleines Fleckchen am Meer mit einem Leuchtturm als Übernachtungspunkt ausgeguckt. Wir kommen an und sind begeistert! Es ist toll. Meer, Sonne, Schiffe, Leuchtturm, Kühe, Schafe und Ruhe. Hier bleiben wir.

Wir gehen zum Leuchtturm, Fragen kurz noch bei den Anwohnern nach, ob wir hier bleiben dürfen. Alles gut und passt.

Am Leuchtturm selbst gibt es Felsen, die den Pancake Rocks in Neuseeland ähneln. Ich fand schon damals, dass die nicht wie Pfannkuchen aussehen. Die hier sehen auch nicht so aus. Unordentlicher Papierstapel trifft es da schon besser! Also wieder nichts mit Pfannkuchen. Hm. Pfannkuchen. Da hätte ich auch mal wieder Appetit drauf: Frau W.?!

Als Abendessen gibt es Pasta mit Tomatensoße. Grillen wollten wir hier nicht. Direkt bei den Schafen wollten wir das irgendwie nicht.

Die kleinen Füße werden gegen acht wieder unruhig. Also geht Frau W. mit ihnen nach oben ins Bett. Tja. Da wird dann aber erstmal bis neun Uhr geturnt und unser Bett errobbt und errollt. Aussage dazu von Frau W. „überall ist soviel Niedlichkeit um uns herum!“ Die kleinen wollenen Füße draußen und die nackigen bei uns.

Jetzt hört man nur noch die Schafe mähen und es bleibt eine nichts anderes übrig, als der Sonne auf ihrem Weg am Horizont zuzuschauen.

Morgen geht es dann nach Stavanger in die Innenstadt. Ich brauche neue Flip Flops, da meine alten leider am Campingplatz stehen geblieben sind. Der Nachteil, wenn man innen durchs Auto auf den Fahrersitz kommt. Schade. Aber es sind nur Flip Flops.

Tz. Eben haben noch ungeladene Gäste vorbei geschaut. Hätten vorher ruhig anrufen können. Aber den Vorgarten haben sie dafür ein wenig gemäht.

Heute gefahrene Kilometer: 135

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s