Tag 69: unser letzter Tag in Schweden

Die Nacht war deutlich weniger schaukelig als der gestrige Tag. Somit wachen wir um 9 recht fit auf und ich gehe erstmal duschen. Nach mir tut Herr W. das ebenfalls und dann stünde eigentlich das Frühstück an, aber… wie wollen wir denn jetzt eigentlich weitermachen? Heute nochmal hierbleiben, wie wir das ursprünglich überlegt hatten? Oder vielleicht doch ein Stück weiter Richtung Kopenhagen? Wir entscheiden uns für letzteres, da wir dann nicht mehr das lange Stück mit über 4 Stunden Fahrt haben, sondern es entspannter wird. Außerdem stehen wir hier neben einem Wasserloch, das bei dem starken Wind harmlos war, jetzt bei Windstille aber nur so wimmelt von unseren geliebten Blutsaugern.

Für Frühstück bleibt keine Zeit mehr, da es bereits 11 Uhr ist und wir bis 12 den Platz verlassen haben müssen. Gestern haben wir aber beim Einkaufen in Bovallstrand ein Restaurant mit Fish&Chips gesehen, das ist doch ein ausgewogenes Frühstück!

Also alles zusammenräumen, abspülen, bezahlen und los geht’s. Fish&Chips schmecken super und die kleinen Füße sind super Zuschauer. Es wird interessiert rumgeguckt, versucht die Tischplatte abzuschlecken und viel gelächelt. Dann geht’s einer Empfehlung folgend weiter nach Smögen, einem absoluten Postkartenörtchen mitten in den Schären. An den Leuten merkt man, hier urlaubt die schwedische Upper Class. Im Zentrum ist kein Parkplatz frei und die kleinen Füße sind sowieso eingeschlafen, also drehen wir nur eine Runde durch den Ort und finden dabei zufällig – wie wir hinterher beim Lesen über die Region herausgefunden haben – ein vielfotografiertes Motiv:

Der ganze Ort ist ausgesprochen hübsch und die Lage in den Schären direkt am Meer wirklich besonders.

Irgendwie scheint unser Frühstück überraschenderweise doch nicht so ausgewogen gewesen zu sein, denn wir haben während der Weiterfahrt ein totales Tief und halten an einem Parkplatz nochmal für eine halbe Stunde für ein Nickerchen an. Das wirkt aber Wunder und wir können weiterfahren, nachdem wir uns einen Campingplatz für die Nacht rausgesucht haben. Die kostenlosen Stellplätze in der Gegend sagen uns nicht sooo sehr zu und wir wollen auch nicht mehr groß rumprobieren, denn bei Herrn W. kündigt sich eine Migräne an.

Wir gehen noch kurz einkaufen und die kleinen Füße scheinen es sehr spannend zu finden, denn sie schlafen bei Herrn W. im Arm ungefähr auf Höhe der Milchprodukte ein. Im Auto wird das Nickerchen dann noch fortgesetzt, bis wir am Campingplatz ankommen.

Wir bekommen einen schönen Platz mit Meerblick und die Sonne scheint noch den ganzen restlichen Tag. Der Wind ist zwar etwas frisch, aber nicht unangenehm. Herr W. und die kleinen Füße bespaßen sich gegenseitig auf der Picknickdecke und ich schnipple schon mal Gemüse für die Wraps.

Herr W. zieht immer wieder die Decke über sich und die kleinen Füße und erntet dafür aufgeregtes Quietschen und exzessives Beinestrampeln, also auch bestes Entertainment für mich beim Schnippeln.

Abends bestätigt sich mal wieder, dass unsere kleinen Füße eindeutig Spätschläfer sind, denn bis 22 Uhr wird noch fröhlich gespielt (bis auf ein kurzes Nickerchen gegen 20 Uhr im Arm) und dann glücklich eingeschlummert. Morgen geht es schon nach Kopenhagen, wir lassen also auch Schweden schon hinter uns.

Gefahrene Kilometer heute: 105

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