Tag 77: auf Burger und Kuchen nach Dresden

Das war sie, die letzte Nacht auf einem Campingplatz. Gegen 9 ist sie vorbei, alle sind fit und gut drauf und was würde zu dem Anlass besser passen als Baked Beans. Immerhin haben wir sie am Anfang unserer Reise auf der Fähre nach Norwegen entdeckt und dann haben sie uns die ganze Zeit über begleitet. Die kleinen Füße sitzen währenddessen warm eingepackt (ist doch recht windig) in der Wippe und lutschen an einem Stück Gurke. Diese wird immer glitschiger und fällt ständig runter, deshalb wird schnell ein Loch in die Mitte gemacht und schon können kleine Finger sie viel besser festhalten.

Nun steht das zusammenpacken und auschecken an. Es ist Hauptsaison und der Platz ist voll, daher ist hier keine große Kulanz beim Überschreiten zu erwarten. Nachdem die kleinen Füße aber super mitmachen, schaffen wir alles just in time und fahren um kurz nach 11 los Richtung Dresden, wo wir die anderen 6 Füße besuchen wollen. Das Navi sagt 15:30 Ankunftszeit, also ordentlich Puffer für Pausen.

Nach dem Losfahren wartet auf der Landstraße schon mal direkt der erste fette Stau, somit ist die erste halbe Stunde Puffer schon mal weg. Dann noch zähfließender Verkehr und zwei Pausen und die Ankunftszeit ist bei 17:40. Als wir ankommen, steht unser Empfangskommitee schon bereit – so schön, die Drei wiederzusehen!

Wir sitzen erstmal ein bisschen im Garten und essen den tollen selbstgebackenen Carrot Cake und gehen dann noch eine Runde an der Elbe spazieren. Die Babys werden aber recht bald müde (und es wollen noch Burger gegrillt werden), also geht’s zurück. Mit Vorbereiten und Grillen etc. wird es tatsächlich 22 Uhr bis wir essen.

Eigentlich war der Plan, die Nacht dort im Mitty zu verbringen, aber während der Fahrt nach Dresden kam uns schon der Gedanke, doch vielleicht eine Nachtfahrt einzulegen. Irgendwie ist uns so kurz vor Zuhause doch einfach nach Ankommen.

Also steigen wir um 23:50 Uhr ins Auto und die kleinen Füße schlafen nach wenigen Minuten schon ein. Wir vereinbaren, dass wir Fahrerwechsel machen, sobald sie wieder aufwachen. Ich sag mal so… Herr W. fährt bis nach München durch. Die kleinen Füße schlafen tatsächlich vier (4!) Stunden durch und wachen erst 500 Meter vor der Haustür wieder auf. Und auch danach: kein Gequengel trotz Räumerei und Herumtragerei. Nur fröhliches Umschauen im „neuen“ Zuhause und Herumrollen auf dem Bett, während wir die Bettwäsche aufziehen und uns fetigmachen. Und sofortiges Einschlafen, als wir dann doch mal um 5:30 schlafen gehen.

Puh… was ein Tag. Da sind wir wieder. Zuhause. Fühlt sich komisch, aber gut an. Aber jetzt erstmal noch ein paar Stunden Schlaf mitnehmen.

Kilometerheute: gigantische 1.090

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