Alpen Tour beginnt

Am Freitag ging es mal wieder los. Nach unserem letzten Tripp an die Ost- und Nordsee geht es diesmal in die Alpen. Wir starten am Freitag sehr früh – schließlich fangen die Sommerferien in Baden-Württemberg und Bayern an.

Wir steuern als erstes einen Campingplatz in Bregenz an. Bregenz Seecamping. Dies ist als erster Punkt und zur Planung für die weitere Tour gedacht. Eigentlich wollen wir drei oder vier Tage hier bleiben. Eigentlich.

Als wir am Freitag ankommen, geht es vom Platz her. Reservieren kann man übrigens nicht, was uns hier zugute kommt.

Die kleinen Füße sind nicht so gut drauf. Scheinen die Zähne zu sein. Wir hatten auf Freitag eine sehr harte Nacht…

Wir fahren also um kurz nach 9 Uhr los und kommen gegen 11 Uhr an. Da wir uns einen Platz aussuchen dürfen, entscheiden wir uns für einen in der Nähe der Toiletten und an einer Hauptzugangsstraße. Fürs Hafenkino. Aber auf diesem Campingplatz ein Fehler.

Es wird immer voller. Und damit auch lauter. Sehr laut. Sonderlich erholsam ist das nicht.

Mittags essen wir am Kiosk, danach dösen anstatt schlafen (die kleinen Füße finden nicht in den Schlaf, aber ist ja auch verständlich, nachdem sie schon auf der Fahrt geschlafen haben) und kurz an den Bodensee. Den Weg zum Supermarkt nutzen wir um uns ne Runde zu bewegen und besorgen alles für eine vegetarische Pasta Emiliana.

Abends wollen wir eigentlich am liebsten früh ins Bett und die schlechte letzte Nacht ausgleichen. Geht aber nicht. Also Beutel (Trage) und losspazieren. Und es ist laut. Menschen können sich echt nicht regulieren. Habe ich schon erwähnt, dass es laut war? Irgendwann gegen 22:30 geht es dann doch endlich mit schlafen.

Nachts wachen wir öfter auf, weil Leute auf dem Heimweg rumschreien und auch einmal ein paar Typen lautstark miteinander streiten.

Trotzdem wachen wir am Samstag nach einer relativ guten Nacht auf. Nach der furchtbaren vorletzten Nacht fühlt sich der mittelschlechte Schlaf an wie durchschlafen. Schon morgens ist um uns herum morgens ist sooo viel los.

Die kleinen Füße erkunden nach dem Frühstück die Umgebung und wir planen, später an den See zu gehen. Aber erstmal Mittagsschlaf. Ich gehe in der Zeit nochmal einkaufen – uns fehlt Besteck. Das ist offensichtlich unbemerkt nach unserer letzten Reise bei Freunden in Kiel geblieben. Müssen wir wohl bald mal wieder abholen.

Am Nachmittag geht’s also zum nahe gelegenen Strand am Bodensee. Mit SUP und allen drum und dran. (Besteck habe ich im übrigen beim Kiosk für fünf Euro gekauft – hat ein wenig Überredungsarbeit beim Kiosk-Mitarbeiter gekostet, aber jetzt sind wir stolze Besitzer von zwei ordentlich zerschrammten Messern sowie Gabeln.

Der Platz wird währenddessen immer voller. Und nochmal ne Spur lauter. Eine Gruppe Mountainbiker legt laut Deutschrock auf und fängt schon früh mit Bier – viel Bier – an. Wird bestimmt nachts noch spannend.

Am See ist es aber super. Wetter ein Traum, mit dem SUP fahren alle großen Füße eine Runde raus. Auch die kleinen Füße haben sich mal drauf getraut. Wollten aber nicht mit raus.

Am Platz zurück gibt es für alle ne Dusche und dann ab an den Grill. Es gibt für alle viel im Hafenkino zu sehen. Die kleinen Füße tun sich zwischenzeitlich mit anderen Kindern zusammen. Es wird gespielt, (weg-) gerannt und entdeckt. Um uns herum ist ein einziges Gewusel, da fällt natürlich das Runterkommen schwer. Nach einem kleinen Spaziergang im Beutel geht’s dann langsam ins Bett. Und wir beschließen, dass wir am nächsten Tag Plätze weiter in den Bergen anfragen. Es ist hier einfach unentspannt. Viele Menschen und Autos haben wir in der Stadt auch – das brauchen wir nicht auch noch im Urlaub.

Die Mountainbiker kamen im übrigen irgendwann wieder. Gerade gehen: schwierig. Aber überraschenderweise relativ leise waren sie.

Und ein Highlight gab es noch für die kleinen Füße: Heißluftballons! Für jemanden, der Ballons und Bälle so sehr liebt, ist das natürlich ein Erlebnis!

Die Nacht ist ok. Muss zweimal raus. Wetterbericht hatte zwar nur leichten Wind vorhergesagt. Mache dennoch die Markise weg. Gegen sechs kommt dann auch Regen dazu. Da hatte der Wetterbericht auch nichts gesagt. Also die Sachen reinräumen. Das macht nachts natürlich besonders viel Spaß.

Am Sonntagmorgen erstmal neuen Platz anrufen und reservieren, frühstücken und alles zusammenpacken. Gegen 12 Uhr kommen wir los, die Fahrt dauert nur etwas über eine Stunde. Und der neue Platz ist einfach cool! Ruhig! Alleine das ist schon toll!

Entspannt schreibe ich diesen Blog, dann wird den kleinen Füßen etwas zu Essen gemacht und die Umgebung erspielt. Äh, erkundet. Wir spazieren gemütlich in das Mini Örtchen Carrera in der Nähe. Also einmal die Hauptstraße entlang und wieder zurück. Das ist schnell erledigt. Zufällig entdecken wir an einem Bauernhof einen Kühlschrank, in dem man gegen Einwurf von 5 Franken Bergkäse mitnehmen kann. Perfekt, brauchen sowieso Käse!

Zurück am Mitty gibt’s Abendessen in aller Ruhe, danach abspülen und ab ins Bett. Um 20:15! Endlich mal früh Feierabend und es bleibt noch Zeit zum lesen und die nächsten Tage planen. Wohin und was? Ach, Pässe, Gletscher und Berge. Und irgendwann wieder Richtung München. Wir werden sehen, wohin es uns diesmal treiben wird…

Gefahrene Kilometer am Freitag: 203

Platz am Freitag: https://www.seecamping.at/

Gefahrene Kilometer am Sonntag: 112

Platz am Sonntag: http://camping-carrera.ch/

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